Teilnehmer Rezensionen
"Die Konferenz war für mich ein wertvolles Erlebnis. Die herzliche geschwisterliche Atmosphäre, die Begegnungen und das Zusammenwirken für die Weitergabe des Evangeliums habe ich in lebhafter Erinnerung. Die Flexibilität und Spontanität habe ich geschätzt, es hat insgesamt organisatorisch meiner Wahrnehmung nach richtig gut funktioniert. Ich bin unserem Herrn dankbar, dass ich dabei sein konnte." Karsten S.
"Wer hat schon einmal von einer Evangelisationskonferenz gehört, die regelmäßig bis auf den letzten Platz ausgebucht ist und Leute aus Platzmangel abweisen muss? Aber genau das passiert bei der Straßenprediger-Konferenz, und das aus gutem Grund: großartige Gemeinschaft mit gleichgesinnten Evangelisten, großartiger Input von guten Rednern, gutes hausgemachtes Essen, große Massen von Menschen, die Jesus brauchen, überall um uns herum. Ein großartiger Ort, um von der Kreativität und Erfahrung anderer zu lernen und sich inspirieren zu lassen. Wir freuen uns auf den Tag, an dem Evangelisten von Stadtplätzen in Deutschland abgewiesen werden müssen, weil es so viele andere gibt, die das Evangelium verkünden, dass es keinen Platz mehr für sie gibt!"
David Byle, Mitarbeiter bei OM
"Es war so eine gesegnete, schöne und im Geist und der Seele erbauende Zeit in unserer Gemeinschaft, ich danke unserem HERRN und euch allen für eure Mühe, Gottes reichen Segen für Dein ganzes Haus, für euch alle und Bewahrung im alltäglichen Glaubensleben mit unserem wunderbaren Herrn und Gott - Jesus Christus! Im HERRN verbunden." Tatiana K.
"Vielen lieben Dank für all die Organisation und den Aufwand und die Mühe für die Konferenz! Was ich besonders schön fand, war der Abendeinsatz mit den Brüdern, da wir da so viele tolle Begegnungen noch hatten! Und auch die Tischgemeinschaft beim Essen fand ich schön, sehr herzlich. Als wir am Montag das "Zünde an dein Feuer" gesungen hatten auf der Straße, kam auch eine Frau und hat mich angesprochen und sie war Jüdin und hat natürlich direkt die Melodie erkannt. Wir konnten ihr dann auch einen Flyer geben. Ansonsten hat mir auch gut der Vortrag vom Jan gefallen am Samstag wie er den Bibeltext so auf die Praxis bezogen hat. Und dass wir darauf achten sollen Gute Werke zu tun von dem Titus Brief. Auch sehr interessant war der Workshop über Apologetik bei Muslimen. Habe mich sehr wohl gefühlt und es war eine sehr gesegnete Zeit." Elisabeth N.
"Eine Konferenz für Straßenprediger? Sind das nicht diese lautstarken, pöbelnden Hassprediger an manchen Straßenecken, die die die Passanten anschreien „Du kommst in die Hölle, du elender Sünder“? Wer so denkt, hätte an der Straßenpredigerkonferenz Anfang Oktober in München teilnehmen sollen, denn so war es definitiv nicht. Übrigens finden wir die Straßenpredigt auch in der Bibel. Der Herr Jesus Christus, der Sohn Gottes, der in Menschengestalt durch seine Schöpfung wandelte, war der größte Straßenprediger! Damit möchte ich sagen: Öffentliches Predigen über Jesus Christus ist ein biblisches Mittel zur Ausbreitung des Reiches Gottes und zur Bekehrung der Seelen. Die Straßenpredigerkonferenz war keine der üblichen christlichen Konferenzen mit vielen Predigten am Tag, bei denen man die ganze Zeit passiv da sitzt, zuhört, in den Pausen Kaffee trinkt und mit den restlichen Teilnehmern „christlich-theologisch smalltalkt“ (wer hört welche Prediger, wer liest welche Theologen, wer vertritt welche Lehren, wer ist dagegen, usw.) Die Konferenzzeit glich eher einer christlichen Freizeit, mit viel Zeit für persönliche Gemeinschaft und zum Austausch. Das hat mir mitunter auch am meisten gefallen, die Gemeinschaft im Alltag, das zusammen sein, das Zusammenwirken, die gemeinsamen Essen und vielen guten Gespräche, der offene und liebevolle Austausch, die gemeinsamen Nächte in der gemeinsamen Unterkunft, und dass ich so viele treue Brüder (und ein paar Schwestern) kennenlernen durfte. Es gab einerseits die notwendige geplante Ordnung und Struktur (Organisation), und darum herum gab es Freiheit, dass der Geist ungehindert wirken konnte. Mir gefiel die Einheit untereinander. Es standen mehrere evangelistische Straßeneinsätze im Zentrum, in der Innenstadt Münchens, zur Zeit des gut besuchten Oktoberfestes. Dass der Herr Jesus Christus auch über das Wetter regiert, erkannten wir am Montag: Den ganzen Vormittag regnete es noch stark. Vor dem Mittagessen nahm der Regen ab und hörte dann auf. Wir konnten also ohne Regen in München predigen. Erst zwischen 17 und 18 Uhr, als die Außeneinsätze endeten und die Brüder nach und nach in die Gemeinderäume zurückkehrten, fing es wieder an zu regnen. Jesus hat uns für die Außenmission ein regenfreies Zeitfenster gegeben. Gepriesen sei der Herr! Die Teilnehmer gingen in zwei Straßeneinsätzen zusammen raus. Daneben gab es noch einige Möglichkeiten, in kleinen Gruppen privat zum Evangelisieren und rauszugehen. Ich nutzte die „privat-Option“ zweimal, einmal Freitag Nacht an der U- Bahn Station Münchner Freiheit und dann Sonntag Nachmittag mit zwei oder drei weiteren Brüdern. Mir gefällt bei der aktiven Straßenmission sehr, dass hier das „Geht hin!“ verwirklicht wird. Zu viele Gemeinden tun es nicht mehr; oder sie haben eine ganz eigenartige Definition von Evangelisation, wie z.B. die moderne Methode der sogenannten „Freundschafts-Evangelisation“ (das meint: freunde dich erst mit einem Ungläubigen an, baue eine gute Beziehung zu ihm auf, und in dieser Beziehung kannst du dann das Evangelium mit ihm teilen). Bei den offiziellen Einsätzen hatte jeder Bruder die Möglichkeit, sich hinzustellen und eine Botschaft zu predigen. So konnten auch Neulinge erst einmal im geschützten Rahmen üben und sich einiges von den alten Hasen abgucken. Dabei gab es aber keine Hierarchie zwischen Meister und Schüler oder überhaupt Konkurrenz-Gebaren „Ich bin der bessere Prediger!“ Sondern alle wollten Jesus Christus verkündigen, ihn vor der Welt bekannt machen und vor den Ohren seiner Schöpfung groß machen. Das gemeinsame aktive Evangelisieren in Gesprächen, Büchertischen, Straßenpredigt, spontaner Lobgesang auf der Straße, überhaupt die Spontanität und Kreativität wird mir in Erinnerung bleiben. In der Gemeinschaft untereinander zeigte sich auch eine herzliche Atmosphäre. Die Teilnehmer und die Konferenz-Prediger waren keine Stars der christlichen Prediger- und Theologen-Szene. So konnte der eher weniger bekannte Franz Silbereisen (Bruder des eher sehr bekannten Schlager-Sängers Florian Silbereisen) bei seinem ersten Vortrag einen schönen Scherz lassen: „Fragt mich bloß nicht nach einem Autogramm von Helene Fischer!“ Teilnehmer und eingeladene Prediger begegneten, sich auf Augenhöhe, und das zeigte sich in einer ausgeglichenen Gemeinschaft und herzlichen Austausch aller miteinander. Man hat sich miteinander geredet und persönlich kennengelernt. Es wurden persönliche Themen und Probleme besprochen, und natürlich einiges über Theologie und Glaubensfragen. Theologische Streits bekam ich wenig mit. Dies wohl auch, weil Alan, der Organisator der Veranstaltung, gezielt dafür betete, dass die Einheit bewahrt bleibt und die Teilnehmer bat, die Zeit nicht mit Streitfragen zu verschwenden. Die Vorträge einiger Prediger auf der Straßenpredigerkonferenz waren sowohl auslegend als auch eher praktischer und zeugnishafter Natur, mit manchen kreativen Ideen, um mit Leuten ins Gespräch zu kommen und ihr Interesse zu erregen. Zudem gab es an jedem Abend persönliche Zeugnisse die mir auch ausgesprochen gut gefallen haben.. Insgesamt war es eine sehr gute und gesegnete und erbauliche Zeit! Das war eine der besten Zeiten, die ich seit ich zum Glauben kam hatte. Es war keine normale "Konferenz“. Wenn ich kann, möchte ich nächstes mal gern wieder teilnehmen. Und ich empfehle die Konferenz auf jeden Fall weiter. Nur, wen wird das schon interessieren? Es ist eine "Nischensparte" in der christlichen Gemeinschaft. Und genau das gefällt mir." Christian Albrecht